morbus bechterew-Seite 3

Didis morbus bechterew-Seite 3


Ich habe zwar den "Bechti", aber er hat mich nicht! (Und lieber arm dran als Bein ab!)

Veränderungen:

meine Ärztin meint, dass es mit MB zu tun hat, die meisten Schulmediziner nicht! z.B. Hautveränderungen: ich habe am linken Ellenbogen und unter dem rechten Knie die Haut "schorfig", sieht aus wie eine heilende Wunde, tut zwar nicht weh, ist aber blöd.

Zahnausfall durch Kiefernknochenschwund: angeblich keine MB-Ursache, aber woher sollen sich die Wirbelknochen denn den Kalk oder so nehmen??

Plötzliche Sehschwäche: von einem Moment auf den anderen 2,5 Dioptrien!! Komisch, daß ein Medikament, welches den MB aufhalten soll, bei mir auf die Augen schlug (vor Jahren) - bei einem von 10.000!!

Vielleicht könnt Ihr mir ähnliche Sachen mailen, die ich dann hier eintrage?!
Im Moment (Mai/Juni 2004) habe ich wieder massive Probleme mit Heuschnupfen. Vor allem meine Augen sind befallen, Schleimhaut wird dick, sie tränen.
Früher gab es eine Spritze, die wirkte das ganze Jahr, nun muss ich mich mit Tabletten und Augentropfen herumschlagen.
Außerdem Probleme mit dem linken Bein, wurde schon mehrfach "eingerenkt", ich befürchte, meine Gelenke werden allmählich befallen.
Anfang Juni 2004: Meine Ärztin wollte mich vom Corison (5 mg Decortin) wegbekommen und stellte von Diglophlogont 50 auf Diglophlogont 75 Retard um - ich konnte mich kaum bewegen!
Mitte 2005 habe ich mir eine neue Brille für den PC anpassen lassen - habe jetzt 4 verschiedene, Augen werden immer schlechter.
Mitte 2005 hab ich mir versehentlich was unters Kinn gehauen, Ergebnis. der eine Zahn, den ich rechts unten noch habe, wackelt nun auch.
Anfang Oktober 2005 mußte er gezogen werden, hatte (und habe) Schmerzen rechts bis in die Schläfe.
Nun ist der neue Zahn an der Prothese, aber Zahnfleisch entzündet, als ob da ein Splitter ist (18.10.2005). Bisher half auch keine Salbe und wegschleifen an der Prothese.
Als ob das nicht genug wäre, hatte ich am 20.10.2005 einen "Schleier" vorm linken Auge, abends zwar etwas besser, aber am nächsten Tag Diagnose Augenärztin: Regenbogenhaut-Entzündung (Iritis), muß Cortisontropfen träufeln.
Es gibt ein sogenanntes "Hausarzt-Modell" bei den Krankenkassen - bei meiner (KKH) natürlich nicht! Und auch als chronisch Kranken müßte man jedes Jahr Belege sammeln, und über 1% des Bruttolohnes bekäme man erstattet - warum brutto? Es kommt doch eigentlich darauf an, was man zur Verfügung hat! Dieser ganze Aufwand, um vielleicht 20 € erstattet zu bekommen?! Danke, Ulla Schmidt!
im Jan. 2008 und am 23.6.2008: schon wieder Iritis, es ist zum Verzweifeln!
07.05.2010: Seit ca. Mitte 2008 immer wieder Schmerzen im Bein, manchmal rechts, meist aber links, nie in beiden gleichzeitig. Ibuprophen 400 hilft meist, die Schmerzen sind nicht das schlimmste (sie treten bei Wetterumschwung auf), sondern dass das Bein dann "nicht mehr richtig will", manchmal also "wegklappt", oder ich gehe wie durch Watte und oft am Stock.
Das versteht zwar keiner (ich auch nicht), es ist aber leider so.
Manchmal komme ich kaum ins Auto und wieder heraus, Gott sei Dank kann ich problemlos fahren.

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Hier sind Sie: Rheumatologie Morbus Bechterew
Morbus Bechterew
Diese entzündlich rheumatische Erkrankung gehört zu der Gruppe der seronegativen Spondylarthritiden. Hauptsächlich ist die Wirbelsäule betroffen, einschließlich der Sakroiliakalgelenke. Den größten Teil der Patienten nehmen Männer ein.

Symptome:

  • tiefsitzender Rückenschmerz, der sich in den Morgenstunden verschlimmert
  • Arthritis anderer Körpergelenke
  • Steifigkeit des Nackens und der Wirbelsäule
  • Sehnenansatzentzündungen
  • Iridozyklitis
  • eingeschränkte Wirbelsäulenbeweglichkeit
  • typische Bechterew Haltung ohne Krankengymnastik:
    - vorgebeugter Rumpf
    - Beugestellung der Knie- und Hüftgelenke
    - starkes Mitbewegen der Arme beim Gehen, die Wirbelsäule ist gleichzeitig starr
  • Therapie:
  • tägliches Bewegungstraining
  • Maßnahmen zur Muskelentspannung (z.B. Massage)
  • nichtsteroidale Antirheumatika
  • © 1998-2001 by Christof Traut
von "Atlan" am 18.05.2001 zugesandt, danke:
Behandlung gegen Morbus Bechterew

Bei Morbus Bechterew, einer rheumaähnlichen entzündlichen Gelenkerkrankung, war schon in der ehemaligen DDR eine Behandlung mit Radiumchlorid (Ra-224) üblich. Nun, da sich das befürchtete erhöhte Krebsrisiko nicht bestätigt hat, kommt sie wieder auf. Das berichteten Wissenschaftler beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin in Hamburg, berichtet die "Ärztezeitung".
Direkt in die krankhaft entzündeten Bereiche dringt das radioaktiven Mittel, das so genannte Thorium X, vor und lindert dort die quälenden Schmerzen. Die Therapie erfolge per Injektion über derzeit zehn Wochen und eigne sich für Erkrankte in den Stadien zwei und drei, nicht für fortgeschrittene Versteifungen.

Langfristiger Therapieerfolg bei Menschen mit Morbus Crohn

Menschen mit Morbus Crohn, einer chronischen Darmentzündung, kann jetzt auch langfristig geholfen werden. Infusionen mit dem monoklonalen Antikörper Infliximab bewirkten bei doppelt so vielen Patienten ein Ausbleiben der Krankheitserscheinungen wie ohne die Therapie, wenn sie alle acht Wochen verabreicht wurden. Das berichtete Stephen Hanauer von der University of Chicago bei der Digestive Disease Week in Atlanta.

Morbus Crohn ist eine schubförmig verlaufende chronische Krankheit, die alle Abschnitte des Magen-Darm-Traktes befallen kann. Sie geht mit Durchfällen, Fieber, Bauchschmerzen und Gewichtsverlust einher. Infliximab, das seit drei Jahren zugelassen ist, wurde bisher lediglich beim erneuten Aufflammen der Erkrankung verwendet. “Jetzt haben wir erstmals eine Therapie, die uns erlaubt, die Krankheit über einen längeren Zeitraum zu kontrollieren”, so Hanauer. Er und seine Kollegen an 55 Zentren in Nordamerika, Europa und Israel hatten die Therapie in einer großangelegten Studie mit 573 Patienten erprobt.

Infliximab ist ein monoklonaler Antikörper, der in den Entzündungsprozess eingreift, indem er ein bestimmtes Signal-Molekül blockiert, den Tumor-Nekrose-Faktor alpha (TNF-alpha).

Ein wichtiger Vorteil des neuen Therapieregimes ist, dass die Patienten weniger Steroide einnehmen müssen, um die Darmentzündung in Schach zu halten. Dies ist von Vorteil, weil Steroide bei häufigem Gebrauch erhebliche Nebenwirkungen wie Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Osteoporose verursachen. Sie können auch zu Diabetes mellitus führen.


Dr. Thomas Meißner

Quelle:
Bild der Wissenschaft

Grafik von mir


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Diese Seite wurde am 13. Februar 2001 erstellt, letzte Änderung am 07. August 2017
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